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Marco Figgen – Der Bartmaler Print
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Marco Figgen, der deutsche Bartmaler, hat seinen Bart auf eine erstaunliche Länge wachsen lassen und eine eigene Kunst damit kreiert.

Er benutzt seinen Bart als  Quast und malt künstlerische Bilder. Durch die Malerei ist Marco Figgen weltweit bekannt geworden.

Herr Figgen stand uns für ein exklusives Interview zur Verfügung, welches ihr hier lesen könnt.

Vielen Dank an dieser Stelle an den Bartmaler.


Link zur Internetseite von Marco Figgen: www.bartistik.de

 


 

Das Bartfrisuren Team - Frage 1:
Wie kamen Sie auf die Idee, Ihren eigenen Bart zum Malen von Bildern zu benutzen?

Marco Figgen:
„Ja, die Idee entstand in Koh Samui, einer thailändischen Insel, als der Bartquast die nötige Minimallänge erreicht hatte, und damit Farbe aufs Papier zu bringen. Initialzündung war der plötzliche Verlust meiner Barschaft in Verbindung mit unternehmerischer Selbsthilfe, mit den vorhandenen Mitteln wie Bartquast, Restfarbe und geliehenem Papier ein Tauschmittel zu produzieren, um ein Überleben am Strand zu gewährleisten. Ermuntert durch den Zuspruch der dortigen Touristen und konstanter Erfolgsquote bin ich diesem Lebensstil bis heute treu geblieben.“

 



Das Bartfrisuren Team - Frage 2:
Haben Sie Ihren Bart extra für die Malerei wachsen lassen?

Marco Figgen:
„Einen Bart hatte ich eigentlich schon immer, gelegentlich wurde er gestutzt, aber selbst diese Gewohnheit entfiel zu Gunsten eines wilden Wachstums und wuchs zu der Erkenntnis:
du hast alles was du brauchst - gebrauche alles was du hast.“

 


 

Das Bartfrisuren Team - Frage 3:
Ist es schwierig, mit dem Bart zu malen oder ist es eher eine Frage des Trainings?

Marco Figgen:
„Der Bartquast ist ein Einfaltspinsel wie jeder andere auch, ohne die ihn führende Hand des Malers, der wiederum auch nur durch den ihn inspirierenden Geist geführt wird,
ist der Schwierigkeitsgrad abhängig von der Überwindungsfähigkeit mit ungewohnten Materialien zu arbeiten, verbunden mit einer kindlichen Neugier und Spontaneität, die einen  ungezwungenen Umgang ohne programmiertes Training zulässt.“

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Das Bartfrisuren Team - Frage 4:
Wie sind Sie mit der Bartmalerei bekannt geworden?

Marco Figgen:
„Nach vielen Jahren gesprächiger Wanderschaft  gab es einen festen Raum, den man als Galerie bezeichnen könnte, da kam ein Thai und war begeistert von der Idee, mit dem Bart zu malen und so kam das Fernsehen, Nachrichtenagenturen und verbreiteten die Kunde...“

 


 

Das Bartfrisuren Team - Frage 5:
Seit wann betreiben Sie diese Kunst?

Marco Figgen:
„Die ersten Bartbilder entstanden 1997 auf Koh Samui.“

 


 

Das Bartfrisuren Team - Frage 6:
Beschränken Sie sich bei der Malerei auf bestimmte Themengebiete oder lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf?

Marco Figgen:
„Sowohl als auch. Ob Landschaften, Skylines oder abstrakte Expressionen, die Kreativität hat immer Freilauf, warum sollte sie bei spezifischen Themen eingegrenzt sein?“

 


 

Das Bartfrisuren Team - Frage 7:
Sie verkaufen Ihre Bilder auch. Wo und wie kann man diese erwerben?

Marco Figgen:
„Derweil sind meine Bilder in der Brandengrabenmühle in 56332 Brodenbach zu sehen und zu erwerben. Die Brandengrabenmühle liegt im Ehrenburger Tal etwa 30 km von Koblenz entfernt an der Untermosel im Schnittpunkt zum Hunsrück. mitten im Wald - direkt am Bach.
In der rustikalen Mühlenkneipe wie auch in der Scheune bieten die Bilder Anlass für Gespräche.“

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Das Bartfrisuren Team - Frage 8:
Was planen Sie (in diesem Bereich) für die Zukunft?

Marco Figgen:
„Zukunft wie auch Vergangenheit sind lediglich Illusionen des Geistes, die immer nur in der Gegenwart, also im hier und jetzt gedacht werden können. Da die Zukunft  abhängig ist  von der  gedachten Vergangenheit, bin ich im Schnittpunkt dieses Moments auch meist nur ein Einfaltspinsel, der sich von dem Maler und den ihn inspirierenden Geist vertrauensvoll führen lässt und darauf gespannt ist, was einem noch so zu fällt.“

 


 

Das Bartfrisuren Team - Frage 9:
Wie lang ist Ihr Bart? Wie lange dauerte es, bis er so lang war? Ist der lange Bart in manchen Situationen hinderlich?

Marco Figgen:
„Der Bart hat aktuell gemessen eine Länge von 1,50 Meter, zwischenzeitlich bin ich mir schon mal  draufgetreten, da fehlen also etwa 30 cm, bei einer Wachstumsdauer von 17 Jahren wären es also 1,8o, wenn ich da nicht  draufgetreten hätte....
Beim anheben von Kisten oder ähnlichem sollte der Bart ausserhalb der Trittfläche, am besten um den Hals gewickelt getragen werden, das hält zudem auch mollig warm in diesen kalten Zeiten....“

 


 

Das Bartfrisuren Team - Frage 10:
Was hat Sie dazu bewegt, nach Thailand zu gehen?

Marco Figgen:
„Nicht die Bedenken leben - sondern das Leben zu bedenken. Raus aus der Routine - rein in den Trip.
Auf der Suche nach dem inneren Wesenskern ist eine Veränderung  der Aussenweltwahrnehmung hilfreich und sinnvoll, sprich  loslassen von konditionierten Programmierungen und ein Infragestellen des anerzogenen Vermutungswissens.
Wenn also im Überfluss der Informations ( sinn ) flut die Kaffetasse bis zum Rand gefüllt ist, so sollte sie restlos entleert werden, um den Geschmack von Orangensaft vollständig und
ungetrübt erfahren zu können.
Ständiger Wechsel wechselnden Bestands ist die konstante der Veränderung.“

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Interview Ende

 

Zum nächsten Interview kommst du, wenn du auf den Link "Weiter >" klickst.


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